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 Ascona Jazz  
What’s Jazz? That’s Jazz!  
Ascona, Lago Maggiore, Schweiz
vom 24. Juni bis zum 3. Juli 2005


“Das Cannes des klassischen Jazz in Europa”, “Das wichtigste Ereignis des Mainstream unseres Kontinents”: Im vergangenen Jahr grundlegend aufgefrischt dank der neuen  künstlerischen Leitung durch den 34-jährigen Nicolas Gilliet, präsentiert sich JazzAscona New Orleans & Classics (Ascona, Lago Maggiore, Schweiz) in Glanzform für das Festival 2005. Die letztes Jahr vom neuen Direktor eingeführten Innovationen haben ins Schwarze getroffen: Mehr Black Music, Verpflichtung von grossen Namen des amerikanischen Mainstream, ein abwechslungsreicheres Programm, ein Spielplan in klugem Gleichgewicht zwischen Respekt und Erneuerung der grossen Jazztradition. Das Ergebnis: Das Interesse für JazzAscona, das vom 24. Juni bis zum 3. Juli 2005 auf dem Programm steht, ist stärker als je zuvor.

Die neue Leitung der Veranstaltungsreihe hat sich das Ziel gesetzt, die Rolle und das Image des Festivals von Ascona zu verstärken. Wie soll das geschehen? Gilliet erklärt: “Ein Festival wie JazzAscona, das die historischen Formen des Jazz  in den Mittelpunkt stellt, muss sich vor der Falle eines nostalgischen Festes hüten, das sich einzig auf Dixieland-Orchester beschränkt. Die Jazzszene ist heute übrigens reich an neuen Ideen. Viele Musiker haben die traditionellen Stile irgendwie überarbeitet, der heutigen Vorliebe des Publikums und der modernen technischen Ausführung angepasst. Nach unserer Meinung handelt es sich darum, diese Strömungen vermehrt zu berücksichtigen und die grosse Tradition des Jazz in seinen verschiedenen historischen Formen auf dynamische Weise neu vorzuschlagen, wobei die zeitliche Entwicklung zu beachten ist. Auf diese Weise kann die Spannweite des klassischen Jazz, wie er heute in vielen Ländern von Musikern verschiedener Generationen gespielt wird, ausgeschöpft werden. In jedem Fall muss dabei immer das hohe Niveau der Angebote im Auge behalten werden.” Selbstverständlich wird auch das Ziel verfolgt, die Wünsche und Ansprüche des Publikums (im vergangenen Jahr waren es 80 000 Personen) zu erfüllen, das in Ascona sehr verschiedenartig zusammengesetzt ist: Liebhaber des Jazz in seiner traditionellsten Form, Jazzfreunde im weitesten Sinne des Wortes, Junge und Ältere, das grosse Publikum, das volkstümliche Musikarten wie Blues und Gospel bevorzugt.

Und das Festival 2005? Mit seinen 10 Tagen Musik, 200 Konzerten, 250 eingeladenen Musikern, mit seinen berühmten Jam Sessions, seinen Special Events und seinen Rahmenprogrammen stellt sich JazzAscona New Orleans & Classics schon vor dem Start als eindrucksvolles Ereignis vor.
Nachdem als Leitmotiv ein besonders bedeutungsvolles Jubiläum gewählt worden war (angefangen im Jahr 2000 mit dem 100. Geburtstag von Louis Armstrong) schlägt der Spielplan diesmal ein weiter gespanntes und vielseitig gegliedertes Thema vor. Der Titel 2005 heisst nämlich «That’s Jazz!», «Das ist Jazz!», ein Motto, das eine klare Erklärung zum Programm beinhaltet. Die Absichten des künstlerischen Leiters folgen in der Tat nicht nur dem Wunsch, eine Art Momentaufnahme des traditionellen und klassischen Jazz in seinem heutigen Zustand festzulegen, sondern einen Parcours vorzuschlagen, der an zehn thematischen Abenden den ausserordentlichen Reichtum des Jazz und seine vielfältigen Facetten aufzeigt. Von den Einflüssen der kreolischen Musik bis zur Rolle der Bassisten in der Jazzgeschichte, vom New Orleans Jazz bis zur Soulmusik, von der Big Band bis zum Gospel, ohne die grossen Interpreten der Vergangenheit wie Tommy Dorsey und Eddie Condon oder einflussreiche Komponisten wie Harold Arlen und Jerome Kern zu vergessen.

Das Programm 2005 zeichnet sich aus durch die grosse Zahl amerikanischer Musiker. Darunter viele der besten Vertreter der Jazzszene von New Orleans, die teilweise in Europa noch wenig bekannt sind, so der Schlagzeuger Shannon Powell (ein Energiebündel von aussergewöhnlicher Erfindungsgabe und Präzision) oder Jason Marsalis, der jüngere und für viele Kenner talentiertere der berühmten Marsalis-Brüdern, den wir erstmals in Europa am Vibraphon bewundern können. Andere wichtige Namen:  Die Sängerin  Linda Hopkins, ein Bezugspunkt für zahlreiche Sängerinnen des Jazz und Blues, die in Ascona ihren 80. Geburtstag feiern wird; Freddy Cole, der Bruder von Nat King Cole, der sich als Sänger durchgesetzt hat, aber auch über ein umfassendes Repertoire und eine starke künstlerische Ausstrahlung verfügt.
In der langen Liste der grossen Kaliber finden wir ferner die Band von Duffy Jackson, dem Schlagzeuger aus den USA (er hat mit Musikern wie Count Basie, Duke Ellington, Dizzy Gillespie, Ella Fitzgerald zusammen gespielt) und kann auf eine blendende Laufbahn zurückblicken; Guest Stars mit überragendem Können wie der Saxophonist Houston Person (lange Zeit an der Seite von Etta Jones); Mainstream-Gruppen wie das Trio Dado Moroni, Lewis Nash und Peter Washington (die beiden letzteren gehörten dem berühmten Trio von und mit Tommy Flanagan an);das Trio der Organistin Rhoda Scott und das Quartett des grossen Trompeters Warren Vaché, um nur einige zu nennen. Grosses Interesse weckt auch die JAB Just Another Band des  Sängers Roy Bennett (die Gruppe ist erstmals in Europa und bringt unter dem Schlüssel des Jazz die Musik der Schwarzen auf die Bühne, vom Rhythm and Blues über den Funk bis zum Soul);  die überraschenden Yalloppin’Hounds von Joey Cavaseno (vielleicht die einzige Band auf der Welt, die den rein traditionellen Swing mit städtischen Rhythmen und der Phrasierung des Hip-Hop zu verbinden weiss...); die Band des Sängers und Gitarristen Walter Wolfman Washington, eine herausragende Persönlichkeit des Blues von New Orleans. Was den Traditional Jazz angeht, müssen wenigstens erwähnt werden: die Original Liberty Jazz Band aus New Orleans unter der Leitung von  Dr. Michael White, die Gruppe des Gitarristen Marty Grosz; der grosse Trompeter Wendell Brunious aus New Orleans, die All Star Band des Engländers Keith Smith und die jungen Musiker des Hot Club of New Orleans, die mit Violine, zwei Gitarren und ihrer frischen Art des Musizierens stark an Django Reinhardt erinnern und sehr wohl eine der schönsten Überraschungen von JazzAscona 2005 werden könnten.

JazzAscona New Orleans & Classics 2005 wird unterstützt von: DANNEMANN el Noble Cigarro (Hauptsponsor), Mazda, Coop, Banca dello Stato del Canton Ticino (Mitsponsoren), Schweizerischer Hotelierverein Ascona (Host Partner), Heineken, Tama (Partner), Gemeinde Ascona, Kanton Ticino, Ticino Turismo (institutionelle Partner), Il Caffè, Tessiner Zeitung, Radio Swiss Jazz (Medienpartner) .

Informationen
www.jazzascona.com  

Besuchen Sie unsere Partnersite www.info-ascona.ch mit vielen Fotos
 
 
 
 
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